Der "Erzgebirgische Weihnachtsstollen" wird seit Jahrhunderten nach überlieferten Rezepturen in Sachsens Backstuben hergestellt. In den Monaten Oktober bis Dezember wird er als erlesenes Festgebäck zur Weihnachtszeit nach alter Tradition gebacken.
Seine Wurzeln finden sich speziell im Erzgebirge und im Dresdner Raum. "Erzgebirgischer Weihnachtsstollen" und "Dresdner Stollen" unterscheiden sich neben Feinheiten in der Rezeptur hauptsächlich in der Art und Weise ihrer Aufarbeitung. Während der "Erzgebirgische Weihnachtsstollen" vor dem Backen der Länge nach eingeschnitten wird, um den typischen Ausbund zu bekommen, erreicht man dies beim "Dresdner Stollen" durch eine spezielle Einschlagmethode.
Die Form dieses Weihnachtsgebäckes und die Ausgarnierung mit Puderzucker symbolisieren übrigens das in weiße Windeln gewickelte Christkind. Auserwählte Zutaten aus aller Welt wie Butter, Sultaninen, Mandeln, Zitronat, Rum, edle Gewürze und andere feine Rohstoffe machen den Stollen zu dem Qualitätsprodukt, wie wir es heute kennen.
An ein Grundrezept angelehnt besitzt jeder Bäckermeister sein eigenes überliefertes Familienrezept, was zu einer breiten geschmacklichen Palette und zur Einzigartigkeit des Stollens in jeden Handwerksbetrieb führt.